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Weitere Therapien

Aromatherapie

Aromatherapie ist Teil der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen.

Die Wohlgerüche der ätherischen Öle sprechen klar die Gefühlsebene an. Ob ein Öl stimmungsaufhellend oder beruhigend wirkt, hängt nicht nur von dessen Bestandteilen ab, sondern auch von unserer (un)bewussten Verknüpfung mit Situationen in denen wir diesen Geruch schon einmal wahrgenommen haben. Dies können wir zur Konditionierung ausnutzen!

Ätherische Öle wirken eigentlich immer auch über den Geruchssinn, gleich ob sie verdampft, innerlich eingenommen oder auf die Haut aufgebracht werden. Dies kann pur oder in einem fetten Öl als Trägersubstanz geschehen. Wirkstoffe von ätherischen Ölen, die in einer Massage verwendet wurden, lassen sich bereits nach 15 Minuten im Urin der behandelten Person nachweisen!

Viele ätherische Öle wirken keimtötend gegen Bakterien (auch MRSA = Methicillin- resistenten Staphylococcus aureus, einen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aufgrund eben dieser Resistenz sehr gefürchteten Keim), Viren und Pilze. Sie können krampflösend und schmerzlindernd sein, entzündungshemmend, wundheilungs- fördernd, schleimlösend und das Immunsystem ausgleichend. Die Duftessenzen können beruhigend wirken, konzentrationsfördernd, vitalisierend, stimmungsaufhellend, und haben viele weitere Eigenschaften, um die Gesundheit zu erhalten und Körper, Geist und Seele auf eine positive Art zu beeinflussen!

Alles in allem sind die Düfte ätherischer Öle eine sehr angenehme Methode, eine Steigerung des Lebensgefühls und der Lebensqualität zu erzielen!

Bachblütentherapie

 

Die Bachblütentherapie ist eine auf den walisischen Arzt Dr. Edward Bach (1886- 1936) zurückgehende Heilweise mit von ihm entdeckten und nach seinen Vorgaben hergestellten so genannten „Bachblüten- Essenzen‘‘.

Während Bach viele Jahre an renommierten Londoner Kliniken als Assistent in der bakteriologischen und immunologischen Abteilung sowie als Chirurg und Leiter der Unfallstation arbeitete, forschte er viel nach den Ursachen von Erkrankungen. Schließlich kam er zu der Ansicht, Krankheit sei in ihrem Ursprung nicht materiell, sondern im Wesentlichen das Ergebnis des Konflikts zwischen der Seele und dem Verstand. Daher werde Krankheit nie durch anwesende materialistische Methoden kuriert oder ausgerottet, sondern durch geistige und mentale Bemühung.

Die Blüten- Essenzen sollen diese Bemühung unterstützen und als Vermittler oder Katalysator zwischen der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene fungieren. Ihre Einnahme hat zum Ziel, disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur auszugleichen, durch Lösen energetischer Blockaden das innere Gleichgewicht (wieder) herzustellen, sowie die innere Reinigung und Selbsterkenntnis zu fördern. Daraus folgt eine höhere Widerstandskraft gegenüber seelischen und körperlichen Störungen und eine Entfaltung, Harmonisierung und Stabilisierung der Gesamtpersönlichkeit des Menschen.

Mykotherapie

 

Die Mykotherapie ist die medizinische Anwendung von vorzugsweise makroskopischen Pilzen und pilzlichen Substanzen mit Heilwirkung im Rahmen der Gesundheitsvorsoge sowie als begleitende oder alleinige Therapie bei verschiedenen Erkrankungen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden verschiedene Pilzen schon seit Jahrtausenden zur Vorbeugung und zur Behandlung von Krankheiten mit großem Erfolg eingesetzt. Hier in Mitteleuropa nutzt man die faszinierende Wirkung von Vitalpilzen mittlerweile auch mit wachsender Begeisterung.

Heilpilze haben ein sehr breites Spektrum an inzwischen gut erforschten, wissenschaftlich belegten, positiven Wirkstoffen. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Um in ihrer natürlichen Umgebung pflanzliches Material abbauen zu können, benötigen sie außerdem spezielle Enzyme, die wir uns durch Ihre Einnahme zugänglich machen können.

Aufgrund der Vielzahl therapeutisch nutzbarer Substanzenin den Vitalpilzen sind sie - vor allem bei schweren Erkrankungen- stets als zusätzliche Möglichkeit zu sehen, den Gesamtorganismus zu stabilisieren und zu stärken.

Untersuchungen konnten bisher nachweisen, dass Heilpilze nicht nur gegen Bakterien und Viren wirken, eine unkontrollierte Zellteilung hemmen, Blutzuckerspiegel, Blutfettwerte und Blutdruck senken, die Fließeigenschaften des Blutes fördern, sondern auch das Immunsystem stimulieren. Sie bekämpfen also die Ursache einer Erkrankung, womit dann auch die lästigen Symptome verschwinden. Die Heilpilze regen also die Selbstheilungskräfte des Körpers an, was oft der entscheidende Punkt ist für eine vollständige Genesung.

Beschwerden lassen sich auch in Kombination der Pilze untereinander gut behandeln. Je nach Symptom oder Erkrankung kann also eine ganz bestimmte Mischung verschiedener Heilpilze hilfreich sein.

Die Vitalpilze werden als Pilzpulver, als Extrakt, in Kapsel oder Tablettenform eingenommen und dienen als Unterstützung für Ihre Genesung, Gesunderhaltung und Ihr Wohlbefinden.

Orthomolekulare Medizin

 

Ein ursprünglich auf Professor Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreisträger, begründetes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten. Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind. Unzählige Funktionen unseres Körpers unterliegen einer ständigen und ausgewogenen Versorgung mit jedem einzelnen dieser Nährstoffe. Wenn der Nährstoffhaushalt des Körpers durch Mängel oder durch ein Ungleichgewicht gestört ist, können viele chronische Krankheiten auftreten. Die Beseitigung dieser Mängel und die Versorgung mit fehlenden Nährstoffen, also Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Enzymen, Aminosäuren und Fettsäuren, ist für die (Wieder-) Herstellung und den Erhalt unserer Gesundheit wichtig. Durch die Einnahme der richtigen Stoffe können Sie sich belastbarer, leistungsfähiger und vitaler fühlen.

Phytotherapie

 

Die Phytotherapie (griechisch: phyton= Pflanze, therapeia= Pflege) oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Therapieverfahren und basiert auf Erfahrungswerten, überliefertem Wissen und Traditionen sowie wissenschaftlichen Belegen. Sie bezeichnet die Verwendung von ganzen Pflanzen oder Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Früchte, Samen, Stängel, Rinden und Wurzeln) zur Heilung von Krankheiten sowie zur Kräftigung und Erhalt der Gesundheit. Heutzutage sind die Inhaltsstoffe, die Monographie und die genauen Einzelbestandteile wie Glykoside, Alkaloide, Ätherische Öle, Harze, Gerb- und Bitterstoffe, Vitamine, Fermente und Schleimstoffe gut erforscht. Alle Völker setzten die Pflanzenheilkunde für Bereiche der grundlegenden medizinischen Betreuung ein. Auch viele Tiere kauen instinktiv auf bestimmten Pflanzen herum, wenn sie beispielsweise Verdauungsbeschwerden haben.
Phytopharmaka (pflanzlichen Arzneimitteln) zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie generell ein breiteres Wirkungsspektrum haben, besser verträglich und nebenwirkungsärmer sind als synthetische Medikamente. Sie werden frisch oder getrocknet, als Aufguss, Auskochung (Tee), Press- Saft, Extrakt, Tinktur, oder Pulver therapeutisch angewendet. Verarbeitet zu Tees, Tropfen, Kapseln, Tabletten oder Dragees sowie zu Salben gibt es viele Fertigarzneimittel auf dem Markt, die eine genau bestimmbare Dosierungsmenge haben.
Ihr Nutzen liegt nicht nur im Bereich der Behandlung akuter und chronischer Krankheitsprozesse sondern auch in deren Verhütung sowie in der Stärkung und Erhaltung der Gesundheit.

Schüssler- Salze

 

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) begründete seine Heilmethode auf die Erkenntnisse, Krankheiten basierten auf Störungen der Körperzellen und Gesundheit hänge vom Vorhandensein mineralischer Bestandteile im Körper, im Blut, in den Zellen und im Zwischenzellraum ab.

Leben verbraucht viele Nährstoffe, Stress noch mehr. Werden diese Nährstoffe nicht angemessen zugeführt oder ist die Aufnahme in den Organzellen gestört, kann unser Organismus seinen vielfältigen Aufgaben irgendwann nicht mehr nachkommen und der Grundstein für chronische Erkrankungen ist gelegt.

Schüssler Salze greifen nicht nur tief in das körperliche Geschehen ein, indem sie helfen, Mangel und Überschuss auszugleichen, die Transportwege, Zufahrtswege oder Nährboden zu und in den Organzellen freizulegen und die jeweiligen Organsysteme zur Ausscheidung von Fremdstoffen anzuregen.
Damit der Körper die benötigten Mineralsalze besonders gut aufnehmen kann, werden sie potenziert, das heißt stufenweise sehr stark verdünnt. So wirken sie auch auf der feinstofflichen Ebene als lebenswichtige Informationsträger. Ihre atomar- molekulare Struktur befähigt sie, den Zellen die notwendige auf- und abbauende Informationen und Energie zu geben, die sie für ein einwandfreies Funktionieren benötigen.
Sie lösen Starren und Blockaden, was sich wiederum auch auf Psyche und Geist auswirkt und eine Veränderung des Bewusstseins fördert. So bewirken sie Heilung auf allen Ebenen.

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